Aktuelles

Neuer Roman

Im Herbst erscheint bei Diogenes Lukas Hartmanns neuer Roman, "Ein passender Mieter". Genauere Angaben folgen.

Zwei neue Reden

"Was uns zu Menschen macht"
vom 19. Juni 15 (Diplomrede an der Pädagogischen Hochschule Zug)

"Aus dem Nichts"
vom 3. Juli 15 (Eröffnungsrede an der Meiringer Musikfestwoche 2015)

Verfilmung

Der Roman "Finsteres Glück" wird nun unter der Regie von Stefan Haupt definitiv verfilmt. Die Dreharbeiten beginnen im September 2015 und dauern zwei Monate. Der Film kommt 2016 in die Kinos und wird später im Fernsehen SRF gezeigt.

Der neue Roman

Auf beiden SeitenErschienen im Frühling 15

1989 und 1990: Jahre des Umbruchs. Für Europa und für den Schweizer Journalisten Mario, der sich gerade von seiner Frau trennt und kurz vor dem Mauerfall wegen einer Reportage nach Ost-Berlin fährt. Was er dort zu ahnen beginnt, wird zwanzig Jahre später Gewissheit: Die Geschichte einer Ehe, einer Familie, einer Generation, eines Landes, eines Kontinents hat immer zwei Seiten. Ein überraschender, politisch brisanter Roman über eine nahe Vergangenheit, die bis heute nachwirkt.

 

Mehr zum Inhalt:

Im Leben des Journalisten Mario hat Dr. Armand Gruber immer eine imposante Rolle gespielt. Gruber ist ein Mann von altem Schrot und Korn. Ein brillanter Deutschlehrer, Hauptmann der Schweizer Armee, glühender Antikommunist. Und jahrzehntelang hat er ein Doppelleben geführt. Keiner hat etwas geahnt. Nicht seine Frau, nicht seine Tochter Bettina, die ihr Leben lang gegen den Vater aufbegehrt. Nicht sein einstiger Lieblingsschüler und Schwiegersohn Mario, der mit Gruber brechen musste, um zum linken Journalisten zu werden. Auch nicht Bettinas beste Freundin Karina, die als Tochter des Hausmeisters beim Schweizer Geheimdienst ganz dicht an Grubers Geheimnis aufgewachsen ist. Denn er war Mitglied der geheimen Widerstandsorganisation P-26. Jetzt, zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Kalten Krieges, darf Gruber sein Schweigen brechen.

 

 Erste Pressestimmen

 "Lukas Hartmann begleitet in in seinem raffiniert gewobenen Familienroman „Auf beiden Seiten“ seine Figuren auf dem Weg in die Ernüchterung. Sie durchleiden Generationenkonflikte und geraten auf beide Seiten der Ideoloigen wie auch der Liebe." Stefan von Bergen, Berner Zeitung

"Anhand von Mario und Armand – Schwiegersohn der eine, Schwiegervater der andere; Pazifist der eine, P-26-Aktivist der andere – entzündet Hartmann den Konflikt zwischen Abrüstung und Aufrüstung, zwischen Gewaltlosigkeit und Landesverteidigung. Doch bei diesem einen Konflikt bleibt es nicht. Denn der Autor malt dazu die Geschichte dreier Familien – und einer Epoche." Anna Kardos, Schweiz am Sonntag

"Der Generationenkonflikt erhält durch Grubers geheime Tätigkeit zusätzlich Sprengstoff und Brisanz. In erster Linie aber ist „Auf beiden Seiten“ ein berührender, klug angelegter Roman über die Beziehung zu zwei Vätern. Über die Liebe, die keine Worte findet, und alles, was unerkannt und unverstanden bleibt am anderen."Bettina Kugler, St. Galler Tagblatt

"Wie immer bei diesem Autor kommt es zu einem schönen literarischen Zusammenspiel zwischen Historie und Privatem, zwischen Ereignissen aus der Geschichte und den menschlichen Dingen des Lebens."Jochen Kürten, Deutsche Welle

"Der neue Roman von Lukas Hartmann ist ein Abgesang auf die Ideale von gestern."
Detlef Hartlep, Prisma

"Der Roman ist mehr als ein literarisches Zeitgemälde. Er ist auch ein packender Entwicklungsroman und eine eindringliche psychologische Studie über menschliches Versagen." Felix Münger, Radio SRF

"Hartmann ist mit „Auf beiden Seiten“ ein grossartiger Roman gelungen: Er zeichnet Figuren einfühlsam und porträtiert eine Schweiz, die weder vor Denunziantentum noch vor der Macht von Ideologien gefeit war." Renata Schmid, Kulturtipp

 

Tagesschau, Schweizer Fernsehen, Beitrag von Senta Keller, 22. März 2015, 19 Uhr 30

http://www.srf.ch/play/tv/tagesschau/video/hartmanns-neuer-roman





Mein Dschinn

Abenteuerroman (für Kinder ab 10),
erschienen im September 2014

Nominiert für den Prix Chronos, der 2016 verliehen wird

Gute Geister gibt es - wenn man an sie glaubt!

Lars, elf Jahre alt, hält es im Kinderheim nicht mehr aus. Er haut ab: Er will zu seiner Mutter, auch wenn keiner weiß, wo die ist. Ihr letzter Brief, den Lars in der Hosentasche mit sich trägt, kam aus Indien.

Aber Indien ist weit weg. Gut, dass ein seltsamer alter Mann Lars zu Hilfe kommt: Kol heißt er und und kennt sich mit Kräutern aus, mit indischem Tee und vielen andern rätselhaften Dingen, sogar mit der Familiengeschichte von Lars…

Auf der Suche nach seiner Mutter gelangt der Junge nach Rom – wo ihn Roma-Kinder in ihr Lager mitnehmen und ihm die blitzgescheite Suni weiterhilft – und am Ende tatsächlich nach Indien, wo Lars und seine Freunde all ihren Witz und all ihren Mut brauchen werden, um diejenigen auszutricksen, die seiner Mutter Böses wollen.

Abschied von Sansibar

Lukas Hartmanns Saga einer west-östlichen Familie

erschienen im Herbst 2013, jetzt auch als Taschenbuch

 

Im Mittelpunkt steht eine vielschichtige und leidenschaftliche Frauengestalt, Emily Ruete alias Salme, Prinzessin von Oman und Sansibar. Lukas Hartmann beleuchtet ihr Leben aus der Perspektive ihrer drei Kinder, für die Emily in vielem ein Rätsel bleibt.

Emily Ruete verlässt 1866 ihre Heimatinsel aus Liebe zum Hamburger Kaufmann Heinrich Ruete. Sie ist schwanger; ihr Bruder auf dem Sultansthron müsste sie, wäre sie nicht geflüchtet, nach islamischem Recht zum Tod verurteilen. Emily nimmt einen neuen Namen an, wird Christin, versucht in Deutschland Wurzeln zu schlagen. Als junge Witwe muss sie allein ihre Kinder grossziehen. Sie und ihr Sohn werden zum Spielball politischer Interessen, als es Bismarck darum geht, sich in Sansibar gegen die Briten durchzusetzen. Verbittert zieht sie sich in den Nahen Osten zurück.

Die Lebenslinien der drei Kinder Said, Antonie und Rosalie verlaufen zwischen Orient und Okzident, Islam und Christentum, deutscher Disziplin und unbändiger Exotik. Said wird zum Pazifisten im Schweizer Exil, Antonie verschlägt es in die Südsee, Rosalie heiratet einen General. Alle drei geraten auf ihre Weise mitten hinein in die Katastrophen des 20. Jahrhunderts. Und können sich von ihrer Mutter nie wirklich lösen.

Leseprobe

Link: www.diogenes.ch

Räuberleben

Roman

Neu ausgeliefert als Taschenbuch

Unter den Räubern, die Ende des 18. Jahrhunderts Angst und Schrecken verbreiten, ist Hannikel einer der gefürchtetsten. Vor seinem Namen zittert im Schwarzwald und im Elsass jedes Kind. Nun ist er auf der Flucht, mit seinen loyalsten Männern, mit Frauen und Kindern. Wo soll er für seine Sippe einen sicheren Ort finden? Georg Jacob Schäffer, der Oberamtmann von Sulz, ist besessen von einer Mission: Räubern, Jaunern und Zigeunern das Handwerk zu legen. Nach einem Ehrenmord ist er Hannikel endlich auf der Spur - in Chur, in Graubünden, wurde er gesichtet. Wilhelm Grau, Schäffers Schreiber, ist bei der Jagd auf die Hannikel-Bande von Anfang an dabei. Immer schwerer fällt es ihm jedoch, diese Menschen bloß als Verbrecher zu sehen - besonders Dieterle, Hannikels elfjährigen Sohn.

Ein historischer Roman, der von Ausgegrenzten, Mächtigen und ihren Mitläufern handelt. Er fragt danach, wann und warum der Mensch zum Räuber wird. Und wer überhaupt als Räuber gilt.

Ausführliches Quellenverzeichnis zu diesem Roman unter Bücher für Erwachsene/Materialien

Link: www.diogenes.ch

All die verschwundenen Dinge

Eine Geschichte für Kinder, mit Illustrationen von Tatjana Hauptmann

Wo gehen all die Dinge hin, die wir verlegen, liegenlassen, verlieren? All die Regenschirme, Brillen, Socken, Portemonnaies? Der kleine Karl ist überzeugt, dass es einen geheimen Ort gibt, an dem sich die verschwundenen Dinge versammeln. Und er ist entschlossen, ihn zu finden.




Neu herausgegeben bei Diogenes

2010 bis 2013

Wieder greifbar als Taschenbuchausgaben sind die Romane
"Die Seuche" und "Pestalozzis Berg". Infos dazu über die Links weiter unten. Im Frühling 2013erschienen  ist "Der Konvoi", der vergriffene Roman von 1997, in einer leicht überarbeiteten Fassung.
Ebenfalls neu herausgegeben hat Diogenes "Anna annA", das erste Kinderbuch von Lukas Hartmann aus dem Jahr 1984.
Ein weiteres Kinderbuch, "So eine lange Nase" (Schweizer Jugendbuchpreis 1995), ist 2010 in der gleichen Ausstattung erschienen.



Link: Die Seuche, Roman
Link: Pestalozzis Berg, Roman
Link: Anna annA, Roman für Kinder