Ein passender Mieter

MieterErschienen im Herbst 2016

Zum Inhalt:
Als ihr Sohn Sebastian auszieht, bleiben Margret und Gerhard Sandmaier allein zurück. Besonders Margret leidet unter der Leere im Haus. Gerhard hat seinen Beruf als Geschichtsprofessor, aber Margrets Teilzeitjob in der Buchhandlung und die Deutschstunden, die sie Flüchtlingskindern gibt, füllen sie nicht aus. Sebastian, gerade erst flügge geworden, hält schmerzliche Distanz. Die Sandmaiers beschließen, den Anbau, in dem ihr Sohn gewohnt hat, zu vermieten. Der passende Mieter ist bald gefunden: ein junger Fahrradmechaniker, unauffällig, höflich, wortkarg. Doch als sich die Schlagzeilen über einen Messerstecher häufen, der in der Stadt sein Unwesen treibt, regt sich in Margret ein schlimmer Verdacht ... Vater, Mutter, Sohn – was eben noch felsenfest schien, gerät ins Wanken. In Margrets Leben bleibt kein Stein auf dem anderen. Und der Sohn, der Theologie studiert, reibt sich auf an der Frage, warum die Begriffe von "gut" und "böse" so schwer festzulegen sind.

Stimmen von Buchhändlerinnen:

„Den Lukas Hartmann an einem Abend verschlungen. Atemlos betrachtet man das Zerbröseln der auf den ersten Blick normal-zufrieden-langweiligen Protagonisten."
Heide-Käthe Büdcher, Braunschweig

„Wie schon bei 'Finsteres Glück' war ich auch hier gefesselt von der genauen Beschreibung der schleichenden familiären Zerrüttung.
Hartmann schreibt mit unglaublich feinem Gespür über die Gefühlslagen seiner Figuren. Schleichende Entfremdungsprozesse sind sein Spezialgebiet.Das macht jeden seiner Romane so absolut lesenswert."
Stephanie Hofmann, Frankfurt a. M


Pressereaktionen:

"Lukas Hartmann ist ein scharfer Beobachter, ein Meister der innerfamiliären Inszenierung, ein Ausloter von Grenzüberchreitungen, jener ganz feinen in einer Ehe, jener ganz groben, wenn sich besorgte Bürger verselbstständigen. Was passiert mit einem Verbrechen, einem Verbrechen, das in die Leben vieler unauslöschbar eingreift, nicht nur in das der als Opfer definierten. Ein Buch, das an Spannung nichts zu wünschen übrig lässt."
Gallus Frei-Tomic, literaturblatt.ch

"Ein Roman, in dem jede Figur absolut authentisch wirkt, in dem Gespräche von packender Dramatik geführt werden und in dem bis zuletzt die souveräne Gestaltungskraft eines Autors spürbar bleibt, der die These vom Ende der Liebe als Anfang des Unglücks auf eine volllkommen unaufdringliche Weise in eine spannende Geschichte zu bannen vermag."
Charles Linsmayer, NZZ am Sonntag

"Ein passender Mieter" ist ein leises und dennoch eindringliches Buch, das in einer alltäglichen Normalität spielt, deren Banalität tickt wie eine Uhr, Wie die Uhr in einer Zeitbombe.
Jens-Uwe Sommerschuih, Sächsische Zeitung

Indem Hartmann jede seiner Figuren auf dieTat und den Täter reagieren lässt, ergibt sich ein komplexes Bild menschlichen Verhaltens... Meisterhaft.
Renata Schmid, Kulturtipp

Titelgeschichte in der Schweizer Illustrierten vom 19.8.
Interview in "Lesen" von Orell-Füssli vom August 16
Interviews in der Berner Zeitung und der Aargauer Zeitung am 23. 8.
Beitrag "Glanz & Gloria" am 30. 8.
Besprechung auf SRF 2 am 24. 8.
www.srf.ch/sendungen/glanz-und-glorai/bestsellerautor-lukas-hartmann