Die fliegende Groma

Die fliegende GromaAb 10 Jahren.

Nagel & Kimche,1998 (als Taschenbuch bei rororo)
204 Seiten, Hardcover, Pappband
12,90 Euro (D) / 13,30 Euro (A) / 23,70 SFR
ISBN 3-312-00815-8

 

Kurzbeschreibung:
"Holt mich hier raus!", flüstert Groma ihren Urenkeln zu, die sie im Seniorenheim "Monrepos" besuchen. Einmal noch möchte sie den Lago Maggiore sehen. Das ist ihr letzter großer Wunsch.
Dass Cassius, Clara und Cora, genannt Cornflake, Gromas Wunsch erfüllen wollen, ist klar. Ebenso klar ist, dass die Eltern versuchen werden, sie daran zu hindern, falls sie etwas von dem Plan erfahren. Denn Groma ist neunundachtzig, pflegebedürftig und manchmal etwas verwirrt.
Und dann nimmt alles seinen Lauf. Cassius verkleidet sich als Student und schickt ein gefälschtes Telegramm, die drei C steigen in den Intercity nach Zürich ein und im übernächsten Wagen wieder aus, Cornflake bekommt aus heiterem Himmel die Masern und stürzt ins Schlammbad, und in der Tagesschau wird über die Entführung berichtet.
Nicht alles verläuft nach Plan, aber Gromas letzter Wunsch geht in Erfüllung. Noch einmal sitzt sie an der Seepromenade in Ascona, riecht das Wasser und isst Pistazieneis.

Pressestimmen:

„Eine klassische Lukas-Hartmann-Geschichte: Schonungslos in ihrer realistischen Offenheit und gleichzeitig voll zärtlichem Trost. Meilenweit entfernt von allen Klischees, weil Hartmann seine kindlichen Leser nicht wie zartbesaitete Dummköpfe behandelt.“ Der Tagesspiegel

„Seit langem eines der schönsten Bücher über das Altwerden: lustig, aufregend und todernst“. Nürnberger Nachrichten

„Eine Abenteuergeschichte, die an die besten Romane Erich Kästners erinnert und mit ihrem aufrührerischen Flair ebenso jugendgerecht daherkommt wie in Sachen Action, Spannung und Phantasie.“ Der Bund

„Der Schweizer Lukas Hartmann wagt eine Gratwanderung zwischen Kinderroman und Sozialdramolett und besteht.“ Die Zeit

„Mit Witz und Knalleffekt nähert sich Lukas Hartmann hier den Problemen Alter und Abschied. Der Zwiespalt wird im Lauf der immer verrückter werdenden Handlung nicht kleiner, sondern eher breiter. So werden in den LeserInnen genau die Fragen aufgewirbelt, denen sich die Geschichte nähern möchte, und die doch - bei aller sogenannter Offenheit unserer Gesellschaft - beinah zu den Tabuthemen gehören. Ein tiefgründiges Buch also, bei dem Lachen und Weinen nahe beieinander liegen.“ Eselsohr